Die Spenderinnen und Spender von Menschen für Menschen erhalten in diesen Tagen ihre Spendenbestätigung für das vergangene Jahr. Gemäss den Vorgaben der einzelnen Kantone können die Spenden steuerlich abgezogen werden. Beispiele verdeutlichen, wie die Unterstützung für die ärmsten Familien wirkt.
Not kann beendet, Lebensperspektiven können wirkungsvoll geschaffen werden: Darüber berichtet das Schweizer Hilfswerk anhand beeindruckender Erfolgsbeispiele:
Petros Yonte erhielt einen Mikrokredit. Damit machte der junge Familienvater einen Friseurladen auf und begann einen Handel mit Ziegen. Nun kann er seinen beiden Töchtern eine gute Kindheit bieten.
Tebka trauert um ihren verstorbenen Vater. Unsere Sozialarbeiterin stand der Zwölfjährigen in täglichen Hausbesuchen bei.
Sisay verdient als Tagelöhner weniger als einen Franken am Tag. Wir boten seiner Frau Wude Schulungen und Startkapital, damit baute sie einen Gemüsehandel auf – und die beiden kleinen Kinder müssen nicht mehr hungern.
Sehnsüchtig schaute Biruk morgens den anderen Kindern nach, wie sie zum Unterricht gingen. Er selbst durfte nicht: Seiner Mutter fehlten sieben Franken Schulgeld. Seit September geht Biruk wieder zur Schule.
Diese Beispiele stehen stellvertretend für tausende Familien, die 2025 unterstützt wurden. Diese Erfolgsgeschichten seien nur durch die Solidarität der Spenderinnen und Spender möglich, betonen die Co-Geschäftsführer Claudio Capaul und Michael Kesselring in ihrem Dankschreiben.