Zinash arbeitet von früh bis spät. Trotzdem ist sie in Not. Unsere Spenderinnen und Spender eröffnen Frauen wie ihr einen Ausweg.
Sparen, lernen, starten!
Wer Armut bekämpfen will, muss die Frauen fördern: Im Bezirk Hambela Wamena haben wir acht Selbsthilfe- und Spargruppen gegründet, jede hat rund 150 Mitglieder. Wir geben Schulungen und Startkapital. Die Frauen nehmen gewöhnlich Mikrokredite in Höhe von rund 50 Franken, um ihre Kleingewerbe aufzubauen. Diese Summen genügen, um das Leben von Müttern und ihren Kindern nachhaltig zu verändern.
Liebe Leserin, lieber Leser
Wer in der Schweiz ein Gewerbe gründet, braucht viel Startkapital. In Äthiopien genügen oft wenige Franken, um die Richtung eines Lebens zu verändern: aus der Not in ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben.
Denn viele Familien leben von Tag zu Tag. Sie können nichts zurücklegen. Trotz Willen und Fleiss kommen sie nicht voran. Wer kein Polster hat, muss bei jeder kleinen geschäftlichen Investition Geld leihen. Bei Banken erhalten die ärmsten Familien keinen Kredit. Also wenden sie sich an private Geldverleiher, die horrende Zinsen verlangen. So geht ein grosser Teil des mühsam erarbeiteten Verdienstes sofort wieder verloren.
Hier setzen wir an. Gemeinsam mit besonders bedürftigen Frauen gründen wir Spar- und Kreditgenossenschaften. Die Frauen sparen regelmässig kleine Beträge, lernen zu planen und zu rechnen, ermutigen einander. Mit zusätzlichem Startkapital von Menschen für Menschen können die Gruppen Mikrokredite vergeben, damit Frauen ihre Kleingeschäfte stabilisieren oder neue aufbauen können.
Herzlichen Dank, dass Sie diese Arbeit möglich machen. Ihre Unterstützung gibt Frauen die Chance, aus eigener Kraft aus der Armutsfalle herauszukommen.