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Nagaya Magazin Nr. 1 | März 2026

3. März 2026
Coverfoto Nagaya Magazin 1-26

«Das Land braucht eine Zukunft»

In Hambela Wamena, tief im Süden Äthiopiens, gibt es keine Industrie und so gut wie keinen Dienstleistungssektor. Fast die gesamte Bevölkerung ist von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft abhängig – und die meisten Familien haben nicht genug zu essen. Was können wir tun?

Erstens: Wir schulen die Bevölkerung, zeigen ihnen, wie sie mehr aus ihrem Land herausholen können. Zweitens: Wir sorgen für landwirtschaftliche Inputs. Besseres Saatgut, Mineraldünger, leistungsfähiges Vieh. Und wir sorgen für Startkapital, damit die Kleinbauern in ihre winzigen Höfe investieren können – und sich eine eigene Existenz aufbauen können. So sorgen wir für eine Zukunft von 3600 Familien. Vier davon stellen wir vor.

Ausserdem im Heft: Zinash kauft Schafe und kocht aus Fleisch und Knochen eine Suppe. In ihrem Haus an der Strasse serviert die Witwe die Brühe. Ein Schaf für die Suppe kostet umgerechnet 56 Franken. Für Zinash ist das sehr viel Geld. Sie muss diese Summe leihen, bei privaten Verleihern. Diese verlangen fünf Prozent Zins – pro Tag! Wie kann sie sich aus dieser Armutsfalle befreien?


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Nagaya Magazin Nr. 1 | März 2026

Vorschaubild Nagaya Magazin 1-26
Publikationen
3. März 2026

In Hambela Wamena im Süden Äthiopiens gibt es keine Industrie und kaum Dienstleistungen. Die Bevölkerung ist von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft abhängig, und die meisten Familien haben nicht genug zu essen. Was können wir tun?

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Über die Stiftung

Hilfe zur Selbstentwicklung in einem der ärmsten Länder der Erde – seit über 30 Jahren setzt sich Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe nach diesem einfachen, aber wirksamen Prinzip für die Bevölkerung Äthiopiens ein. Viel hat sich seitdem bereits verbessert, dennoch lebt heute noch immer ein grosser Teil der Bevölkerung in Armut.

 

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