Der 12-jährige Habtamu schleppt jeden Tag schwere Müllsäcke durch die steilen Strassen von Debre Berhan in Äthiopien, um seine Familie vor Hunger zu bewahren. Zusammen mit dem treuen Pferd Bora schuftet er für umgerechnet gerade einmal 50 Rappen pro Tag. Sein grösster Wunsch? Endlich wieder regelmässig zur Schule zu gehen und einfach nur Fussball spielen.
In diesem Video begleiten wir Habtamu auf seinem harten Alltag als Abfallsammler:
«Wie geht es dir heute, Bora?», sagt Habtamu leise. Er streicht dem Pferd über den Hals. «Geht es dir gut?» Der dreijährige Wallach spitzt die Ohren. Habtamu legt ihm vorsichtig die Scheuklappen an, sie sind aus dem Plastik eines alten Wasserkanisters geschnitten – damit das Tier im Krach und Getriebe der Stadt nicht scheut.
«Nein, der Lohn ist nicht genug», sagt der Zwölfjährige. «Aber wir haben nicht genug zu essen. «Ich muss arbeiten, damit wir Lebensmittel kaufen können.»
Doch es gibt Hoffnung: Menschen für Menschen hat in der Stadt für die Mütter armer Kinder Selbsthilfegruppen organisiert. Dort werden sie geschult und erhalten Mikrokredite. Habtamus Mutter träumt jetzt von einer eigenen Teestube – und Habtamu vom Ende seiner Arbeit als Abfallsammler.
Die ganze Geschichte hier:
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