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Borena – Nothilfe

Dürre in Äthiopien: Nothilfe für die Hirtenfamilien

Aktuelles

Projektinfos

  • Aktivitäten:
    – Beschaffung von Hilfsgütern
    – Transport der Güter in die Region Borena
    – Verteilung der Hilfsgüter an die Hirtenfamilien
    – Follow-Up der Situation
  • Zielgruppe: 939 Hirtenfamilien (Insgesamt 4539 Menschen)
  • Region: Borena, Region Oromia
  • Partner: SSD
  • Laufzeit: Juli bis Dezember 2022

Projektbeschreibung

PROJEKTZIEL

In Borena, im südlichsten Teil Äthiopiens, stellen wir das Überleben von 4539 Menschen über die Dürr-Monate bis Ende Jahr sicher. Die Familien haben sämtliches Vieh verloren und damit ihre Einkommensquelle. Um die Gesundheit und Entwicklung gerade der kleinsten Kinder zu bewahren, brauchen sie dringend Grundnahrungsmittel.

DAS PROJEKT

Am Horn von Afrika herrscht die schlimmste Dürre seit vierzig Jahren. Zwei Jahre in Folge fielen die Regenzeiten nur schwach aus. In vielen Gemeinden Borenas ganz im Süden Äthiopiens gab es auch im Frühjahr 2022 keine Niederschläge und auch auf die Regenzeit im September blieb vielerorts aus. Viele Hirtenfamilien sind aus den Weiten der Savanne in Dörfer und Kleinstädte gekommen, in der Hoffnung auf Wasser und Futter für ihr Vieh. Doch viele Familien haben bereits ihre Herden vollständig verloren. Für diese Familien organisiert Menschen für Menschen in zwei Landbezirken die Verteilung von Nothilfe. In Abstimmung mit den lokalen Gemeinden und den Behörden bringt die Stiftung Maismehl und Speiseöl in das Katastrophengebiet. Daneben erhalten die Hirten Waschseifen und Zeltblachen, um temporäre Unterkünfte bauen zu können. Die Hilfsgüter werden in monatlichen Verteilaktionen zwischen Juli und Dezember 2022 abgegeben.

Das Problem

Der Klimawandel verstärkt die Dürren in Ostafrika. Besonders betroffen ist die Region Borena im Süden Äthiopiens. Seit zwei Jahren hat es dort kaum geregnet. Wo früher saftiges Gras wuchs, ist jetzt nur noch Staub. Deshalb verhungern und verdursten die Rinder der Hirtenfamilien. Insgesamt verendeten bis Mitte 2022 in Äthiopien bereits über 3,5 Millionen Nutztiere.

Das bedeutet Not und Hunger: Die Familien sind nämlich dringend auf den Verkauf ihres Viehs angewiesen, um Getreide kaufen und Brot backen zu können.

Das abgemagerte Vieh bringt kaum Erlöse. Die Preise der Lebensmittel in Äthiopien sind seit Beginn der Corona-Pandemie drastisch gestiegen. Die Inflationsrate im ganzen Land beträgt 37 Prozent. Die armen Hirtenfamilien können sich die wenigen Lebensmittel auf den Märkten nicht mehr leisten.

In jeder Dürre und Hungersnot sind es die kleinsten Kinder, die am meisten leiden. Ihre Gesundheit und Leben ist als Erstes bedroht.

Projektinfos

  • Aktivitäten:
    – Beschaffung von Hilfsgütern
    – Transport der Güter in die Region Borena
    – Verteilung der Hilfsgüter an die Hirtenfamilien
    – Follow-Up der Situation
  • Zielgruppe: 939 Hirtenfamilien (Insgesamt 4539 Menschen)
  • Region: Borena, Region Oromia
  • Partner: SSD
  • Laufzeit: Juli bis Dezember 2022