Spenden
  • Laufende Projekte
  • Ehemalige Projekte

Laufende Projekte Projekte

Hilfe zur Selbstentwicklung – nach diesem Prinzip arbeitet Menschen für Menschen Schweiz seit über drei Jahrzehnten für die Armen Äthiopiens. In Äthiopien finden seit Jahren rasante, gesellschaftliche Umwälzungen statt: Das rasante Bevölkerungswachstum, Dürren und übernutzte Äcker führen dazu, dass die Menschen häufig aus den Dörfern in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Stadt abwandern. Doch in den Städten finden sie nur neue Not. Deshalb macht es sich die Stiftung zur Aufgabe, auf dem Land wie in den Städten Verelendung aufzuhalten und Lebenschancen aufzubauen.

  • Debre Berhan

    Auswege aus der Armut für 1000 Kinder

    Perspektivlosigkeit vererbt sich leicht in die nächste Generation. Deshalb verbessern wir die Lage der 1000 ärmsten Kinder in der Stadt Debre Berhan, unter anderem mit beruflicher Förderung der Eltern. Wir wollen, dass die Kinder die Schule besuchen können, damit sie eine Chance erhalten, der Armut zu entkommen.

  • Abaya & Gelana

    Sicherung von Ernährung und Gesundheit

    Jedes Jahr wächst die Bevölkerung um drei Prozent. Die Bauernhöfe haben nur eine Grösse von 0,25 bis maximal ein Hektar – das reicht nicht, um die wachsende Bevölkerung zu ernähren. Eine durchschnittliche Familie hat deshalb die Hälfte des Jahres nicht genug Nahrung. Die Bauernfamilien erhalten Hilfe zur Verbesserung ihrer Landwirtschaft und ihres Einkommens.

  • Nothilfe – Mille

    Nothilfe rettet Gesundheit und Leben der Kinder

    In Äthiopien herrscht seit Mitte 2015 die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Die Bevölkerung hungert. Am schlimmsten trifft die Not die kleinsten Kinder. Sie leiden nicht nur am akuten Hungergefühl. Auch drohen ihnen langfristige Entwicklungsschäden. Wir verteilen eine nahrhafte Zusatznahrung für alle bedürftigen Kinder unter fünf Jahren, um sie ohne Schäden an Leib und Leben durch die Dürre zu bringen.

  • Subuli

    Ein grüner Garten in der ausgedörrten Savanne

    Die Afar-Nomaden sind durch den Klimawandel bedroht. Ihre Herden finden in der ausgetrockneten Savanne nicht mehr genug Futter. Deshalb leiden auch die Hirten Not. Wir schaffen Bewässerungs-Systeme und zeigen den Nomaden, wie man Gemüse und Getreide anbaut. So erhalten sie Überlebens-Alternativen für ihre Familien.

  • Buranest

    Modellstadt Buranest: Pioniere bauen die Stadt der Zukunft

    Die Überbevölkerung ist eines der dringlichsten Probleme Äthiopiens, denn die Bauern können nicht mehr von dem leben, was ihre Felder hergeben. Mit der Modellstadt Buranest wird ein durchdachtes Stadtkonzept realisiert, indem alle grundlegenden Bedürfnisse befriedigt werden.

  • Addis Abeba

    Hilfe für die ärmsten Familien in der Stadt

    In den Slums der Städte sind viele, besonders arme Familien ganz auf sich allein gestellt. Am härtesten trifft es die Schwächsten: Allein erziehende Elternteile und ihre Kinder. Mit Weiterbildungen für junge Frauen, Förderung der ärmsten Schulkinder sowie Unterstützung von Waisen ändern wir dies.

  • Shewarobit

    Zukunftsperspektiven durch Wasser und Hygiene

    In Shewarobit, einer Stadt mit etwa 50'000 Einwohnern, herrscht eine äusserst verheerende Sanitärsituation. 47% der Haushalte verfügen weder über Toiletten noch Latrinen. Arbeitslosigkeit und Prostitution sind weit verbreitet. Dies ändern wir mit unserem WASH-Ansatz sowie Umweltaktivitäten und Einkommensförderung.

Ehemalige Projekte

Bis 2014 war die Arbeit von Menschen für Menschen geprägt vom Konzept der integrierten ländlichen Entwicklung. Dabei wurden jeweils in einer ganzen Region verschiedene, vorbestimmte Massnahmen aus den Bereichen Wasser, Bildung, Landwirtschaft, Gesundheit, Frauenprojekte, Infrastruktur und Soziales miteinander verknüpft. Dies war für die arme Landbevölkerung sinnvoll und erfolgreich. Allerdings ändern sich die Bedürfnisse der Menschen in Äthiopien heute schnell und eine alleinige Konzentration auf die Landbevölkerung ist nicht mehr zeitgemäss.

  • Metu, Illubabor

    Unterhalt vom Abdii Borii-Kinderheim

    Neben dem Abebech Gobena Kinderheim in Addis Abeba unterstützte Menschen für Menschen Schweiz bis 2014 auch das Abdii Borii Kinderheim in Mettu. Im Kinderheim wurden die Kinder, die oft Waisen waren, mit Nahrung, Kleidung und Medizin versorgt und erhielten eine schulische Grundausbildung.

  • Asagirt

    Integriertes ländliches Entwicklungsgebiet Asagirt

    2007 startete Menschen für Menschen mit dem Projektgebiet Asagirt. In Asagirt gab es eine schlechte Gesundheitsversorgung. Trinkwasser, das oft verunreinigt war, verursachte häufig Krankheiten. Dank Menschen für Menschen konnte die Gesundheits- und Wasserversorgung bis 2014 massgeblich verbessert werden.

  • Hagere Mariam

    Integriertes ländliches Entwicklungsgebiet Hagere Mariam

    2008 startete Menschen für Menschen mit dem Projektgebiet Hagere Mariam. Ein Hauptproblem in der Region war die Bodenerosion. Dank der treuen Unterstützung von Schweizer Spendern erhielten über 60‘000 Menschen die Chance auf ein besseres Leben, wodurch das Projektgebiet 2014 übergeben werden konnte.

  • Merhabete

    Integriertes ländliches Entwicklungsgebiet Merhabete

    1992 startete die Stiftung mit dem Projektgebiet Merhabete. Die Region wurde von ständigen Dürren heimgesucht. Mit Hilfe von Erosionsschutzmassnahmen, Terrassierungen und Bewässerungen wurde neues Ackerland gewonnen, wodurch es seit 1995 keine Nothilfe mehr gebraucht hat. Die Projektübergabe wurde im Frühjahr 2010 abgeschlossen.