Skip to main content
Site logo
  • Media
  • Contact
  • Suche
  • de
  • en
  • Projects
  • Ethiopia
  • About us
  • Your help
  • News
  • Contact
  • Media
  • Search
Donate
  • de
  • en
close
Donate
×

Info message

This content has not been translated to EN yet. You are reading the DE version.

Stiftungsräte in Äthiopien: „Ein Funke wird zum Feuer“

17. Mai 2018

Der Stiftungsrat ist das Kontrollorgan von Menschen für Menschen. Kelsang Kone, stellvertretender Geschäftsführer, begleitete die Stiftungsräte Erwin Birchler und Otto Nussbaumer durch die Projektgebiete in Äthiopien. Sie sollten sehen: Wie wirkt unsere Hilfe? Welche Massnahmen bringen die grössten Erfolge?

Stiftungsräte in Äthiopien
Stiftungsrat Otto Nussbaumer mit Schülern in Debre Berhan: «Direkt in die Menschen zu investieren, das ist die Kernkompetenz.»

WAS FÜR EIN EMPFANG für den Besuch aus der Schweiz im Dorf Odomiko im Projektgebiet Abaya: Frauen singen und klatschen im Takt. Lachend umringen sie die Gäste, stossen Freudentriller aus. Die Frauen sind Mitglieder der Selbsthilfegruppe «Charagari» («Glück»), die sich auf Initiative von Menschen für Menschen gegründet hat. Die Äthiopienhilfe unterstützt die Frauen mit Schulungen und Kleinkrediten.

Aber bringt das auch etwas? Mit kritischer Haltung fahren Erwin Birchler, Verleger aus Einsiedeln, und Otto Nussbaumer, Unternehmensberater aus Ossingen im Kanton Zürich, durch Äthiopien. Sie sind Mitglieder im fünfköpfigen Kontrollorgan der Stiftung. Kelsang Kone, stellvertretender Geschäftsführer von Menschen für Menschen, zeigt den beiden Stiftungsräten die Hilfsmassnahmen. «Wir müssen immer wieder überprüfen, ob die Arbeit so effizient wie möglich vonstatten geht», sagt Kelsang Kone. «Dabei hilft uns ein frischer Blick von aussen.»

Kelsang Kone im Gespräch
Kelsang Kone im Gespräch

Die Frauen der Selbsthilfegruppe «Charagari» bitten zu über Holzkohle gebrühtem Kaffee und Popcorn. «Ich bin Witwe und ganz auf mich allein gestellt», erzählt eine Mutter von drei Kindern. «Mit meinem Kredit bin ich in den Schafhandel eingestiegen. Als ich vor einigen Monaten an Typhus erkrankte, konnte ich mich nur dank meines neuen Einkommens behandeln lassen!» Eine andere Mutter berichtet stolz, dass sie eine Kuh kaufen konnte und ihre Familie jetzt vom Milchverkauf lebt. Ein Mitglied nach dem anderen erzählt von individuellem Erfolg, der immer mit Schulungen und einem Kleinkredit von umgerechnet 60 bis 300 CHF begann.

«In diesen genossenschaftlichen Gruppen kann man offenbar mit einem kleinen Funken ein grosses Feuer entfachen. Denn die Leute sind fleissig und erkennen ihre Chance», sagt Erwin Birchler. «Direkt in die Menschen zu investieren: Das scheint mir die Kernkompetenz der Stiftung zu sein», bestätigt Otto Nussbaumer. «So zeigen auch die Hilfen für Slumkinder: Mit geringen Beträgen für Lebensmittel und Schulmaterial sichern wir ihre Zukunftschancen.» Kritisch zeigt sich Nussbaumer bei Projekten, die aufwändige Infrastrukturbauten einschliessen: «In der Stadt Shewarobit errichtet Menschen für Menschen eine Sanitärversorgung mit Gemeinschaftstoiletten. Natürlich ist es gerade für Mädchen und Frauen wichtig, Zugang zu Toiletten zu haben. Aber vielleicht wäre das eher eine Aufgabe für die staatliche Entwicklungshilfe.»

Er nehme viele wertvolle Hinweise von der Monitoring-Reise mit, sagt Kelsang Kone. Der Schweizer mit tibetischen Wurzeln arbeitet seit elf Jahren bei Menschen für Menschen: «Wir verstehen uns als lernende Organisation, die ihre Hilfe immer weiter optimieren will.» Dabei sei man «zweifellos auf dem richtigen Weg», betont Erwin Birchler: «Menschen für Menschen erreicht wirklich die Ärmsten der Armen.»

Further project reports:

Women
Microcredits

Diligence alone is not enough

Mikrokreditnehmerin Zinash schaut nachdenklich
Project reports
2. March 2026

Zinash works from dawn till dusk. Despite this, she is in need. Our donors offer women like her a way out.

Read more
Women
Health
Agriculture
Microcredits

The country needs a future

Photo compilation of four farming families
Project reports
2. March 2026

In Hambela Wamena in southern Ethiopia, most families suffer from hunger. Menschen für Menschen supports 3,600 families on their path to more food and income. We introduce four of them.

Read more
Agriculture

Small field, big harvest

Farmer weeding
Project reports
27. February 2026

Illness plunged Nigatu Shibiru and his wife Dukani Hotesa's family into dire straits. Growing potatoes has now turned their lives around.

Read more
Women
Agriculture
Microcredits

Growing together

Family of farmer Zenebe
Project reports
26. February 2026

They fell in love and started a family. But they only have a tiny piece of land: Can that be enough?

Read more
Agriculture

An exemplary family

Farmer Addisu with his family
Project reports
25. February 2026

Training and seeds increase the harvest. The neighbors want to emulate farmer Addisu.

Read more
Agriculture

Capital on four legs

The family is standing next to the sheep.
Project reports
24. February 2026

Esatu Dugo and his wife Gadise Hotesa's family is still desperately poor. But sheep offer a future.

Read more

Follow us

  • Facebook
  • Youtube
  • Instagram
  • LinkedIn

About the foundation

Helping people help themselves in one of the poorest countries on earth – this simple but effective principle has been used by Menschen für Menschen Switzerland for the people of Ethiopia for over 30 years. In that time there has been a lot of progress, but a large number of the population still lives in poverty today.

 

Subscribe to the newsletter now

Contact

Stockerstrasse 10
CH - 8002 Zurich

+41 43 499 10 60

info@mfm.ch

Contact form

Legal notice

Data protection

To top

Account for donations

Swiss Post account 90-700000-4
IBAN code CH97 0900 0000 9070 0000 4

Swiss tax exempt no.
CHE-107.548.647

© Copyright 2023 Menschen für Menschen. All rights reserved. Created with PRIMER.