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Die Stiftung Menschen für Menschen Schweiz setzt in Addis Abeba verschiedene Projekte mit der Partnerorganisation AGOHELMA von Abebech Gobena um. Die Organisation lag Karlheinz Böhm besonders am Herzen und geniesst dank jahrzehntelangen Erfolgen einen ausgezeichneten Ruf. Mehr als dreissig Jahre ist es her, seit Abebech Gobena, die Gründerin und Leiterin ihrer Organisation in Addis Abeba, ihre ersten Schritte in der Entwicklungszusammenarbeit unternahm. Gemeinsam wird die Zusammenarbeit ausgebaut und zukunftsgerichtete Projekte in den Ärmsten Stadtvierteln ausgearbeitet.

 

 

Käse Kühe Almen Landwirtschaft Milchwirtschaft Käserei Allgäu Bayern Gras Sennerei © Roland Rasemann, AIPS, VDS, DJV, Ltk. Bank ( BLZ 650 910 40 ) Nr. 24122009 roland.rasemann@t-online.de Bilder: Nutzung nur gegen Honorar, Beleg und Namensnennung. Ausschließlich zu Verwendung im redaktionellen Kontext. Jede andere Nutzungsform bedarf unserer schriftlichen Zustimmung. Die Weitergabe an Dritte ist untersagt, der Nutzer haftet bei mißbräuchlichem Einsatz dieses Bildes.

 

Abebech Gobena gründetet ihr Engagement in purer Not: «Als in Wollo und Tigre eine grosse Hungersnot herrschte, sah ich ein Baby an der Brust seiner leblosen Mutter saugen, weiss Gott, wie lange die Frau schon tot war», erzählt Abebech Gobena. Sie beschloss, das kleine Kind mit nach Hause zu nehmen.

 

 

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Bald hatte die Äthiopierin über 20 Waisenkinder aus dem von der Dürre betroffenen Norden bei sich. Sie bot ihnen Unterschlupf und Nahrung in einer grossen Hütte in Addis Abeba. Die Bedingungen waren schwierig, weil sie kaum Geld hatte – ihr Mann hatte sie vor die Wahl gestellt; entweder er oder die Kinder.

 

 

Abebech Gobena, 74, Leiterin des Abebech Gobena-Heim,Addis Abeba

 

„Am Anfang war es nicht einfach. Ich versuchte mit dem Verkauf von selbstgemachtem Brot, Bier und Honigwein etwas zu verdienen. Doch das Geld reichte kaum, um den Kindern jeden Tag eine warme Mahlzeit zu geben.“

 

 

Karlheinz Böhm zu Besuch bei Abebech Gobena Fotograf: Jürgen Wacker Die Verwendung ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Bitte Fotovermerk: Menschen für Menschen

 

Mit dem Besuch von Karlheinz Böhm 1991 änderte sich jedoch alles: „Seither hat Menschen für Menschen mit seiner stetigen Unterstützung das Fundament für mein Heim gelegt.“ erzählt die 80-jährige stolz.

 

 

MfM CH Aethiopien Feb. 2015

 

Heute leben in steinernen Häusern insgesamt rund 160 Mädchen und Jungen.

 

 

MfM CH Aethiopien Feb. 2015

 

Kinder aus armen Familien erhalten bei Abebech Gobena vor dem Unterricht jeden Tag einen Z’Morge.

 

 

Abebech Gobena Schule

 

 

Durch den täglichen Z’Morge sind die Kinder gestärkt und können in der Schule dem Unterricht aufmerksam folgen.

 

 

MfM CH Aethiopien Feb. 2015

 

In den Pausen spielen die Kinder auf dem Spielplatz vor der Schule.

 

 

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Nach dem Mittagessen halten die Kinder auf Matratzen in der Unterkunft einen gemeinsamen Mittagsschlaf.

 

 

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Durch ihren selbstlosen Einsatz wurde Abebech Gobena im ganzen Land bekannt. Liebevoll wird sie die „Mutter Theresa Afrikas“ genannt. Neben ihrem ersten Projekt, dem Kinderheim, führt ihre Organisation zwei Schulen, ein Mutter & Kind Krankenhaus und bietet berufliche Weiterbildungen für junge Frauen an. Zudem unterstützt sie unzählige Projekte von denen insgesamt 1.5 Millionen Menschen profitieren. Gemeinsam mit Menschen für Menschen Schweiz werden in diesem Jahr vier neue Projekte lanciert. Die Projekte konzentrieren sich auf Interventionen im Ausbildungs- und Berufsbildungsbereich.

 

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