Unser Ansatz – Integrierte ländliche Entwicklung
Menschen für Menschen will dauerhafte und tragfähige Veränderungen anstossen. Hierzu setzt die Hilfsorganisation auf das Prinzip der "Integrierten ländlichen Entwicklungsprojekte". Gemeinsam mit der Bevölkerung, die einen hohen Anteil an Engagement und Arbeitseinsatz einbringt, werden verschiedene, für eine nachhaltige Entwicklung nötige Massnahmen angegangen und miteinander verzahnt: Strassen- und Brückenbau zur Anbindung entlegener Gegenden; Sicherung der Nahrungsversorgung durch verbesserte Anbau- und Viehzuchtmethoden; Terrassierung und Aufforstung gegen die Bodenerosion; Bau von Brunnen, Quellfassungen und Wasserreservoiren zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser; Schulen, Ausbildungszentren und Schülerwohnheime gegen den Bildungsnotstand; Spitäler und Gesundheitsstationen gegen die medizinische Unterversorgung; Ausbildungsprogramme und Aufklärungsaktionen für die Besserstellung der Frauen.
Daneben leistet Menschen für Menschen auch kurzfristige Nothilfe, etwa bei Hungersnöten. Um sicherzustellen, dass die Hilfe auch ankommt, führt die Organisation Nothilfemassnahmen grundsätzlich nur in ihren Projektregionen und angrenzenden Gebieten durch. Dort kann die eigene Logistik und Infrastruktur zur Verteilung der Hilfsgüter genutzt werden. Auch den Einkauf von Hilfsgütern übernimmt Menschen für Menschen stets selbst.
